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Burgen und Schlösser |
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Burg
Stolpen
Im 12.Jh. als Grenzfestung entstanden, erhebt sich die Burg
Stolpen weit sichtbar zwischen Elbsandsteingebirge und Lausitz auf
einer 35m hohen Basaltkuppe. Über 300 Jahre war sie im Besitz der
Meißner Bischöfe, später kurfürstlicher Besitz. Die Bauten
sind aus einheimischen Basalt, später wurde auch Sandstein als
Baumaterial verwendet. In kurfürstlicher Zeit diente die Burg
vorwiegend als Gefängnis. Gräfin von Cosel, bedeutendste Mätresse
Kurfürst August des Starken, wurde von 1716 bis 1765 auf
Burg-Stolpen festgehalten. 1813 wurden verschiedene Bauten durch
napoleonische Truppen gesprengt.
Heute ist die Burg historisches Museum mit vielfältigen
Besichtigungsmäglichkeiten wie Burghöfe, Waffensammlung,
Marstall, Folterkammer, Kornbauten, Coselturm, Siebenspitzenturm,
Burgverliese und der 82m tiefe, in Basalt getriebene Brunnen. |
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Burg Stolpen
Schloßstr.10
01833 Stolpen
Tel.: 03 59 73 / 23 40
Internet: www.stolpen.de
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Burg
Hohnstein
1353 beurkundet, erhebt sich die Burg Hohnstein auf einem steil
ins Polenztal abfallenden Felsen. Im 14. Jahrhundert Sitz der
Feudalherrschaft Hohnstein, diente sie später als Grenzfestung
und Raubritterburg, kurfürstliches Jagdschloß, Verwaltungssitz,
Gericht, Staatsgefängnis, KZ, Kriegsgefangenenlager. Jetzt ist
die Burg Besichtigungsstätte und Jugendherberge.
Sehenswert sind Burgbauten, Hof (15./16.Jh.), Bärengarten,
Folterkammer und Gedenkstätte. |
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Burg Hohnstein
Markt 1
01848 Hohnstein
Tel.: 03 59 75 / 81 202
Internet: www.hohnstein.de
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Schloss
Kuckuckstein
Um 1450 mit dem Bau begonnen, erhebt sich Schloss Kuckuckstein im
Müglitztal in Liebstadt auf einem Felsen in 364m Höhe. Es wurde
mehrfach um- und ausgebaut im Stil der Spätgotik. Bis ins 20. Jh.
war Schloss Kuckuckstein in Familienbesitz.
1813 übernachtete Napoleon auf dem Schloss. Sehenswert sind der
imposante Bergfried, der romantische Hof, das Jagd-, Gerichts- und
Napoleonzimmer, mittelalterliche Malereien sowie die
Freimaurerloge. |
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Schloß Kuckuckstein
Am Schloßberg 1
01825 Liebstadt
Tel.: 03 50 25 / 50 283
Internet: www.kuckuckstein.de
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Schloss
Weesenstein
Um 1200 gegründet, wurde Schloss Weesenstein auf einer Felskuppe
über dem Müglitztal errichtet. Zunächst diente es zur Sicherung
der meißnisch-böhmischen Handelsstraße und als Vorposten gegen
den böhmischen Nachbarn. Im 15.Jh. erfolgt der Ausbau zur
Wohnburg, im 16. Jh. entsteht die Vorburg mit dem
Renaissanceportal.
Sehenswert sind die fürstlichen Wohnräume mit Interieur und
wertvollen Tapeten des 18./19. Jh., die evangelische und
katholische Kapelle sowie die nach der Zerstörung durch die
Flutkatastrophe 2002 wiederentstehende Parkanlage. |
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Schloss Weesenstein
Am Schloßberg 1
01809 Müglitztal
Tel.: 03 50 27 / 54 36
Internet: www.schloss-weesenstein.de
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Barockgarten
Großsedlitz
Der Barockgarten wurde 1719 von Graf Wackerbarth angelegt. 1733
plant ihn August der Starke als symmetrische Anlage, nach Entwürfen
von Knöffel, Languelune und Pöppelmann gestaltet.
Sehenswert sind Friedrichschlößchen, Orangerien, Fontänen,
Kaskaden, Bassins, Sandsteinskulpturen, Hecken, Rasenflächen. |
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Barockgarten Großsedlitz
Parkstr.85
01809 Heidenau
Tel.: 0 35 29 / 51 92 12
Internet: www.barockgarten-grosssedlitz.de
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Festung Königstein
01824 Königstein
Tel.: 03 50 21 / 64 607
Internet: www.festung-koenigstein.de
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Festung
Königstein
1241 erstmalig erwähnt, ist die Festung Königstein ein
bedeutendes Denkmal europäischer Festungskunst. Sie thront auf
einem Sandsteintafelberg. Über 3 Zugbrücken gelangt man auf das
245m über der Elbe liegende Felsmassiv. Die Felswände sind bis
zu 40 m hoch.
Die Anlage hat eine wechselvolle Geschichte: ursprüchlich
mittelalterliche Grenzburg, später Ausbau zur Festung, Staatsgefängnis
(berühmtester Gefangener 1706/07 Johann Friedrich Böttcher,
Erfinder des europäischen Porzellans), Zufluchtsort sächsischer
Kurfürsten und Könige, die hier Kunstschätze und Staatsschatz
aufbewahrten, Ausflugsziel des Hofes.
Sehenswert sind die Bauwerke der Spätgotik, der Renaissance, des
Barock und vorjährigen Jahrhunderts, der in Fels getriebene 152,5
m tiefe Brunnen sowie kunstvolle Bronzegeschützrohre.
Bei einem Rundgang entlang der 2,2 km langen Festungsmauer hat man
einen umfassenden Rundblick über große Teile der Sächsischen
Schweiz. |
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Weitere Infos unter www-saechsische-schweiz.de
© 2002-2007 Gemeindeamt Schmiedeberg
Letzte Änderung: 25. Mai 2007
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