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Wetter in Schmiedeberg

Nachrichten aus der Wolfsregion

 www.wolfsregion-lausitz.de

 

Schadensformular

 

 

 

Zwei tote Schafe bei Radibor

 

In der Nacht zu Dienstag, den 10.04.2012, wurden in Grünbusch, Gemeinde Radibor (Landkreis Bautzen), zwei Schafe getötet. Der Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden. Die Tiere befanden sich auf einer Koppel, die mit einem 1,00 m bis 1,10 m hohen Knotengeflechtzaun umgeben war. Der Angreifer hatte sich über ein Loch im Zaun Zugang zu der Koppel geschaffen.

 

Bei Festkoppeln (wie zum Beispiel stationäre Holz- oder Maschendrahtzäune) wird eine Mindesthöhe von 1,20 m empfohlen und ein fester Bodenabschluss ist wichtig. Dabei ist ein Unterwühlschutz aus einem Knotengeflecht oder einer Drahtlitze zu empfehlen. Die Zäune sollten regelmäßig auf Durchschlupfmöglichkeiten kontrolliert und diese zeitnah verschlossen werden.

 

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im Fördergebiet haben die Möglichkeit sich die Anschaffung von Herdenschutzmaterial (z.B. Elektrozaun, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) vom Freistaat Sachsen fördern zu lassen.

Bei weiteren Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zur Förderung stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter andre.klingenberger@smul.sachsen.de zur Verfügung.

 

                                                                                                                                                                 

Tote Schafe bei Reichenbach/Oberlausitz

In der Nacht auf Samstag, den 11.02.2012, wurde in der Gemeinde Reichenbach/Oberlausitz (Landkreis Görlitz) ein Schaf von einem Wolf gerissen. Vier weitere Schafe wurden verletzt, wovon drei notgeschlachtet werden mussten. Die Koppel mit den Schafen war mit einem Elektrozaun eingezäunt, der durch die aktuellen Witterungsbedingungen nicht ausreichend unter Strom stand. Der Verursacher ist über den Zaun gesprungen. 

Bei Schnee und Eis kann es zu einer niedrigen Stromversorgung des Elektrozaunes kommen. Wo die Möglichkeit besteht, sollten zur Vorbeugung von Nutztierschäden Schafe und Ziegen über Nacht im Stall untergebracht werden.

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im Fördergebiet haben die Möglichkeit sich die Anschaffung von Herdenschutzmaterial (z.B. Elektrozaun, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) vom Freistaat Sachsen fördern zu lassen.
Bei weiteren Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zur Förderung stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter andre.klingenberger@smul.sachsen.de zur Verfügung.

Tote Schafe in Berthelsdorf

 

In der Nacht zu Dienstag, den 13.03.2012, wurden in Berthelsdorf bei Neustadt in Sachsen (Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge) drei Schafe getötet und ein weiteres schwer verletzt. Der Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden. Die Tiere befanden sich auf einer Koppel, die an einer Seite mit einem Flexinetz und an den anderen drei Seiten aus einem Litzenzaun aus nur 3 Litzen umgeben war.

Aktuell gibt es aus diesem Gebiet noch keine Nachweise für die Anwesenheit von Wölfen.

 

Zur Vorbeugung von Schäden durch den Wolf sollten Nutztiere geschützt werden. Einen effektiven Schutz bietet ein handelsüblicher Elektrozaun. Litzenzäune sollten mindestens 5 Litzen aufweisen, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Drähten und zum Boden 20 cm nicht überschreiten sollte. Wichtig ist, dass die Umzäunung an allen Seiten geschlossen ist.

Bei Festkoppeln (stationäre Holz- oder Maschendrahtzäune) ist vor allem ein fester Bodenabschluss wichtig. Dabei ist ein Unterwühlschutz aus Knotengeflecht oder einer Drahtlitze zu empfehlen.

Nutztierhalter sollten ihre Zäune regelmäßig auf Durchschlupfmöglichkeiten kontrollieren und diese zeitnah verschließen.

 

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im Fördergebiet haben die Möglichkeit sich die Anschaffung von Herdenschutzmaterial (z.B. Elektrozaun, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) vom Freistaat Sachsen fördern zu lassen.

Bei weiteren Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zur Förderung stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter andre.klingenberger@smul.sachsen.de zur Verfügung.

 

Kontakt

Gemeinde Schmiedeberg
Pöbeltalstraße 1
01762 Schmiedeberg
Tel.: 035052 2240
Fax: 035052 22420