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Wetter in Schmiedeberg

600 Jahre Schmiedeberg Festwoche 04. - 10. Juni 2012

Festwoche vom 04. - 10. Juni 2012

 

Sitzungstermine:

Gruppe Festumzug:

Die Gruppe Festumzug trifft sich wieder am Montag, d. 05.03.20012, 19:00 Uhr im großen Saal des Nebengebäudes der GV


Nächste Sitzung Festausschuss:  

Montag, 27
.02.2012
, 19:00 Uhr im großen Saal i. NG d. GV

 

Im Jahr 2012 begeht Schmiedeberg das 600jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Der Eine oder Andere hat schon im Amtsblatt, in der SZ oder im Internet davon gelesen bzw. Kenntnis genommen. Einzelne wurden schon persönlich angesprochen, Mithilfe und Unterstützung von Vielen zugesagt. Nichts desto trotz brauchen wir weitere Helfer und freuen uns über jede Idee und jeden Vorschlag der uns weiterbringt. Das oben abgebildete Logo wird uns von nun an immer begleiten und erscheint immer dann, wenn es Neues aus dem Festausschuss und von den Vorbereitungen zum Fest gibt. Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf das Fest arbeitet eine Chronikgruppe an neuem und altem Material für eine “Chronik” - Festschrift. Dabei stoßen die Mitglieder der Chronikgruppe auf viele Interessante Geschichten und Fakten. Die Rubrik – Schmiedeberg vor hundert Jahren – soll eine Serie im Amtsblatt werden, in der historisches aus Schmiedeberg berichtet wird. Die Chronikgruppe unter Leitung von Frau Lotze-Rogalli wird hier Auszüge aus alten Schriften, wie z.B. aus den Berichten des Ortschronisten Eichhorn veröffentlichen.

Vielleicht weckt das Interesse in Ihnen, mal zu stöbern, was haben Sie noch aus alter Zeit in Besitz und was wäre vielleicht für das Jubiläum sehenswert.

 

Mitglieder im Festausschuss sind:

 Thomas Quinger, Monika Lotze-Rogalli, Jana Schulz, Brigitte Hofmann, Peter Hofmann, Katrin Zenker, Kerstin Barthel, Sabine Lötsch, Gerlinde Bobe, Regina Kühl
Dr. Falko Uyma, Ines Hauser, Volkmar Kaupert, Monika Seifert , Daniela Hofmann,

Geplant ist eine Festwoche in der zweiten Juni Woche 2012. Die Vorstellungen gehen dahin, Veranstaltungen für Jung und Alt zu präsentieren, eine Handwerkermesse zu organisieren, Tanzveranstaltungen sollen dabei sein, Ausstellungen, Lesungen und Konzerte und natürlich ein Festumzug.

Ideen, tatkräftige Hilfe sowie materielle und finanzielle Unterstützung ist in allen Bereichen gefragt.

Wer helfen und mitwirken möchte, melde sich bitte unter 035052 22419 oder 22421.

Natürlich ist nicht nur der organisatorische Aufwand hoch, auch finanziell muss ein Polster geschaffen werden, um die Festwoche durchführen zu können.

Spenden für unser Jubiläum bitte an das
Konto der GV Schmiedeberg:
Kt. Nr. 30 41 00 00 40
BLZ 850 503 00 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
Kennwort: "600 Jahre Schmiedeberg"

Unser Ort soll in der Festwoche festlich geschmückt sein. Deshalb geht der Aufruf an alle Einwohner, Gewerbetreibende und Hauseigentümer sich Gedanken zu machen, wie Ihre Häuser gestaltet werden können. Dabei sollte auch daran gedacht werden, welche Läden, Gewerke o.ä. früher einmal ihren Sitz in den Häusern hatten. Es sollte  bei der Gestaltung mit einfließen.
Bei Nachforschungen sind wir Ihnen gern behilflich.


Der Festausschuss

 

Wir danken allen Spendern die bisher zur Vorfinanzierung des Festes beigetragen haben:

Fa. Feuerschutz Hesse,

Skiverleih Lehmann,

Haustechnik Schmiedeberg,

Dachklempnerei Uwe Hanke,

ENSO Energie,

MABEG GmbH,

Kleber Heisserer Bau GmbH,

Fam. Lötsch, Schmiedeberg

Strabag AG NL DW

Tischlerei Stephan

Fam. Schnöbel Schmiedeberg

Herrn Thomas Jobke

Herrn Karl-Günter Schneider

Klaus-Peter Dyroff Freiberuflicher Restaurator

Herrn Rene Oelschlägel

Ingenieurbüro Werner Berger

Bäckerei Thomas Pfützner

Kinder und Eltern der Kita Spatzennest

Mitarbeiterinnen u. Mitarbeiter der GV Schmiedeberg

Frau Bobe

Frau Köllner

Fam. Eberhard Weinhold

Wege- und Lanschaftsbau Gerd Zimmermann Hartmannsdorf

Herr Christian Herrmann

Fam. Schulz

Gasthof Obercarsdorf - Inh. L.Seifert

Blick in die Historie

Der Dreibrüderstein

Das beachtliche Alter von etwa 450 Jahren macht den Dreibrüderstein zu einem der ältesten und auch geschichtsträchtigsten Zeugen unseres Gebietes.
Er steht  etwa 250 m nördlich der Straßenkreuzung von Hochwaldstraße und Eisenstraße an der Schneise 27 in Abteilung 92 des Schmiedeberger Reviers.
Das etwa 90 cm hohe Denkmal ist ein alter Grenzstein.
Seine Reliefs informieren über die drei Herrschaften, deren Gebiete sich hier einst berührten.
Die Jahreszahl, die der Stein trägt, ist nicht ganz klar zu deuten. Mit 1529, 1559 oder 1579 wird sie in verschiedenen Schriften angegeben.



Das Kursächsische Wappen steht für das Amt Dippoldiswalde. Es war 1568 an den Kurfürsten gekommen. Ausgedehnte kurfürstliche Wälder erstreckten sich über weite Teile des Osterzgebirges bis zum Gebirgskamm.

Das Wappen der Herren von Bernstein zu Bärenstein, der aufrechtstehende Bär, gibt diese als  Besitzer von Schmiedeberger an. 1570 kaufte Hans von Bernstein Schmiedeberg und drei Jahre später wurde Christoph von Bernstein Erbherr. Lehns-herren des weitläufigen Gebietes waren sie ohne hin schon seit 1509, nachdem diese Würde an sie von den Grafen von Bünau überkommen war. Für einige Jahrzehnte zählt der Rittersitz Schmiedeberg sogar als ein Teil des Lauensteiner Schlosses.

Das dritte Wappen steht für die Herren des Rittergute Naundorf, die Kölbels.  Die Familie stammte aus Geising. Mehrere Brüder, Söhne und Enkel waren hier lange Zeit erfolgreiche Bergherren und Unternehmer.  Ihr  Wappen zeigt  Blütenrosetten.

Vergleicht man die jeweiligen Herrschaftszeiten miteinander, so gibt die Zahl 1579 auf dem Stein wahrscheinlich das richtige Alter an. Dem Kurfürsten steht sichtbar eine bedeutendere Rolle zu, denn die Jahreszahl  betont sein Wappen.
In den Aktenbergen unseres Archivs befindet sich noch ein Gedicht mit einer Sage vom Dreibrüderstein. Sie scheint zwar etwas sehr weit her geholt zu sein, aber wir wollen sie den Lesern nicht vorenthalten. Letztendlich bekommen wir in durch diese „Schöpfung“ zu unseres Sagengestalten Hüttenmops und Graumännlein, noch einen Geist als Verstärkung.


Die Sage vom Dreibrüderstein

drei Brüder in die Welt hinaus, im Herzen frei und ledig.
Im Erzgebirge kamen sie nach mühevollen Tagen
und mühten sich dort spät und früh nach Erzen einzuschlagen.

In großer Fülle fanden sie -  Erz, Edelstein und Silber.
Im Rausch des Glücks erwachten bald gar trügerische Bilder.
Verführerisch ist oft das Erz dem Menschen ohne Zweifel,
denn grausam packt oftmals das Herz der bösen Habgier Teufel.

Dem einen ließ es keine Ruh, riss aus dem Schlaf ihn wieder
und flüsterte ihm leise zu: Erschlage deine Brüder!
Es überlief ihn glühendheiß beim bleichen Kerzenscheine,
wie lockt das Silber blütenweiß, wie funkeln hell die Steine.

Wie glänzt das Gold so purpurgold, es reißt ihn aus dem Bette.
Auf schreit’s – zwei Brüder lagen tot auf ihrer Schlummerstätte.
Da klaffte auf die Erde tief, da flammt’s empor wie Schwefel,
des Berggeist’s Stimme donnernd rief: „Nie duld ich solchen Frevel!

Unsel’ger Mensch, was tatest du, du Mörder deiner Brüder.
Zur Strafe wand’le ohne Ruh und komme immer wieder
zur Mitternacht auf diesen Platz mit gierigen Gefühlen,
nach dem von Gott verfluchten Schatz sollst ewiglich du wühlen.“

Da streckt der Geist die Hände aus mit grimmiger Gebärde,
das edle Erz, das ganze Haus verschlang jählings die Erde.
Dreibrüderstein – er ist nicht weit  vom Platze, wo’s geschehen,
doch von dem ganzen Schatz hat  noch niemand was gesehen.

Nur nachts es manchmal schaurig klingt, der Geist dann ruhlos wandelt,
denn edles Erz dem Segen bringt, der edel denkt und handelt.



Der Dreibrüderstein ist ein schönes Wanderziel.
Gezeichnet und gemalt wurde er auch. Uns bekannt ist eine Grafik des Chronisten Paul Eichhorn und Aquarelle von Max Eckardt um 1887 sind in der Dresdner Kunstsammlungen aufbewahrt.
Heutzutage trifft man allerdings nur wenige Wanderer oder Spaziergänger,  die sich mit eigener Körperkraft auf den Weg zum Stein begeben. Es sei denn, man ist  begeisterter Geocaching -Fan, der in der Nähe des Dreibrüdersteines gewiss einen Schatz findet.


Letzter Aufruf

Bis zum 31. März 2012 können noch Namensvorschläge für den Platz an der Pyramide
eingereicht werden.
Die feierliche Einweihung soll innerhalb unserer Festwoche zur 600-Jahrfeier am 07.06.2012, 17.00 Uhr stattfinden.



Kalender 2012


Es sind noch Restbestände vom Kalender 2012 zu haben.
Ab sofort wird der  24-seitige Kalender mit den Beiträgen unserer Einrichtungen und Vereine auf den Rückseiten für 10,00 Euro verkauft. Kritiken und Anregungen wurden für weitere Projekte registriert und angenommen. Denken Sie bitte daran, dass der Erlös des Verkaufes zur Finanzierung unserer 600-Jahrfeier dient.

 

Kontakt

Gemeinde Schmiedeberg
Pöbeltalstraße 1
01762 Schmiedeberg
Tel.: 035052 2240
Fax: 035052 22420