Zu den Mitgliedern gehören auch die Landestalsperrenverwaltung, das Landesamt für Umwelt und Geologie, die Regionalplanung, die Forstbehörden, der Landschaftspflegeverband und der Bauernverband.
Der Auslöser für die Entstehung der Initiative war das Weißeritz-Hochwasser im August 2002. Ziel ist es, die Hochwasservorsorge im gesamten Einzugsgebiet der Weißeritz zum gegenseitigen Vorteil schrittweise zu verbessern. Dies geschieht im Rahmen einer so genannten „informellen Kooperation“.
Diese Zusammenarbeit erfolgt zusätzlich zu den kommunalen Pflichtaufgaben. Es geht um eine verbesserte Information der Partner und die Klärung von grundlegenden Fragen der Hochwasservorsorge. Alle Beteiligten erhalten die gleiche Information zum selben Zeitpunkt. Über Investitionen wird in den Gremien der Initiative nicht entschieden, da solche Entscheidungen bereits rechtlich klar geregelt sind. Im Vorfeld von Entscheidungen werden diese aber in der Initiative abgestimmt.
Nach zwei Jahren hat die Initiative eine erste Bilanz gezogen. Durch die Zusammenarbeit hat sich die Abstimmung der Institutionen deutlich verbessert. Die bisherigen Ergebnisse der Arbeits- und Projektgruppen können sich sehen lassen:
Mit Unterstützung durch das Dresdner Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wurde das Informationssystem „Weißeritz-Info“ entwickelt. Es dient der öffentlichen Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen zur Hochwasservorsorge im Einzugsgebiet der Weißeritz.
Der Nutzer kann die ausgewählten Informationen selbstständig in Form von interaktiven Karten für seinen Wohnort zusammenstellen bzw. abfragen. Das Infosystem ist für jedermann zugänglich:
www.ioer.de/weisseritzinfo
Eine Informationsbroschüre „Hoch-wasservorsorge im Flussgebiet der Weißeritz“ wurde bereits an die vom Hochwasser betroffenen Eigentümer verteilt.
Sie ist auch auf der Homepage der Initiative abrufbar:
www.ioer.de/weisseritz
Die Broschüre enthält wichtige Informationen für den unmittelbaren Hochwasserschutz des Bürgers.
Die staatliche Förderung des Hoch-wasserschutzkonzeptes Oelsabach als Gewässer 2. Ordnung konnte durch die Zusammenarbeit der
Städte Dippoldiswalde und Rabenau erreicht werden. Auch hier hat die Initiative Weißeritz-Regio Unterstützung gegeben. Weitere Aktionen sind in Vorbereitung.
Genauer informieren können Sie sich über die Initiative „Weißeritz-Regio“ im Internet:
www.ioer.de/weisseritz