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Neue Schutthalde auf der Pöbeltalstraße?
Seit mehreren Wochen nun schon rollen schwere LKW an, um auf dem ehemaligen Grundstück der Frau Gärtner auf der Pöbeltalstraße Erdmassen und Steine ab- und wieder aufzuladen. Für die Anwohner ist dies eine Riesenfreude. Auf eine Nachfrage bei der Gemeindeverwaltung hieß es erst, dass man hierüber keine Information hätte, doch dann besann man sich und erklärte, dass dieses Grundstück jetzt der Gemeinde gehört und als Zwischenlagerplatz für die Erdmassen beim Brückenbau in der Niederpöbel genutzt wird. Wahrlich ein schöner Zustand, wurden doch auf diesem Grundstück mindestens schon 5 mal Erdmassen an- und abgefahren, die Fläche planiert und wieder für Ablagerungen benutzt. Bei Regenwetter verwandelt sich die Straße in eine Schlammpiste, bei Sonnenschein ziehen die Fahrzeuge eine Staubfahne hinter sich her. Wehe, dem Auto- oder schlimmer dem Zwei-radfahrer, der bei nasser Fahrbahn auf dieser Rutschstrecke plötzlich bremsen muss, dann weder ein Hinweisschild auf verschmutzte Fahrbahn noch eine Baustellenausfahrtwarnung sind vorhanden. Vom Krach, den die LKW und Bagger den ganzen Tag produzieren mal ganz abgesehen.
Die Mietangleichung für unsere Wohnungen wurden von Sachverständigen für die Gemeinde damit begründet, dass wir uns in einem idyllischen Ort in ruhiger Waldlage befänden und somit diese Erhöhung rechtens wäre. Niemand sprach damals von einer Deponie.Gibt es wirklich in ganz Schmiedeberg keinen anderen Ablagerungsort für dieses Geröll? Oder soll es von Seiten der Gemeinde heißen, wenn schon keinen neuen Straßenbelag und keinen neuen Fußweg, dann könnt ihr auch den Dreck und Krach noch in Kauf nehmen. Eigentlich würde es von einem guten Verhältnis Kommune – Bürger zeugen, wenn vor Beginn solcher Maßnahmen mit den Bürgern gesprochen wird. Leider Fehlanzeige.
Helmut Glöde
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Eingereicht in Zuschriften von Gemeindeamt am Donnerstag, 12. Oktober 2006
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