Es war die erste Ausstellung eines bekannten und verdienstvollen Schmiedebergers im Bürgerhaus
und könnte der Beginn einer schönen Tradition werden, die unserem Ort gut zu Gesicht stehen würde.
Fast einen Monat lang war eine Auswahl aus dem Schaffen von Herbert Alvers zu sehen und ca. 300 Besucher nutzten die Gelegenheit, ihrem ehemaligen Lehrer bzw. dem Volkskünstler wieder zu „begegnen“.
Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn sowohl die Freude und das Staunen beim Betrachten der Werke, als auch schöne und interessante Gespräche zeigten die unmittelbare Wirkung der Schau. Das stimmte uns als Initiatoren sehr zufrieden. Selbst eine Kindergartengruppe besuchte die Ausstellung. Der Favorit der Kinder war natürlich der „Männelmacher“ Alvers, obwohl ein kleiner Malkurs im Aquarellieren anschließend durchaus erfolgreich war.
Die visuelle Begegnung mit Herbert Alvers und seiner Frau Eva im Film von Herrn Baumann ließ dann auch die Erinnerungen intensiver und anschaulicher werden.
Überraschend viele Gäste waren zur Eröffnung der Ausstellung gekommen und erlebten, wie fest verwurzelt das Schaffen Herbert Alvers mit unserer Region, mit unserem Ort ist. Überzeugendes Beispiel dafür ist die Chronik des Eisenwerkes, von Alvers 1956 bewundernswerterweise handgeschrieben und illustriert. Herr Haselwander übergab sie in die Ausstellung als Leihgabe. Demnächst wird eine Kopie dieses wertvollen Stückes in der Bibliothek auszuleihen sein. Damit wird sich ein Wunsch vieler Besucher erfüllen.
Im Nachhinein betrachtet ist die Ausstellung ein Schritt dahin, uns Schmie-debergern auch etwas mehr Stolz auf das zu geben, was wir und unser Ort wert sind.
Monika Lotze