
Am Samstag, nach dem Frühstück, sammelte der Reisebus unserer Gäste wieder aus den umliegenden Dörfern von Schmiedeberg ein, und auf gings zu einer Osterzgebirgsrundfahrt!Hermann Geißler war „Reiseführer“ und wusste zu jeder Ortschaft Wissenswertes zu berichten. Die Gäste staunten über die großen Raps- und Getreidefelder sowie über die Weite mit den herrlichen Ausblicken, z. B. von Maxen auf die Sächsische Schweiz. Durch das Müglitztal in Dresden gelandet, war die Frauenkirche ein Muss. Es folgte eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit fachgerechter Führung.Gegen 17.00 Uhr kam der Bus wieder in Naundorf an. Einige Frauen hatten Kuchen gebacken und die Isnyer nahmen die Einladung zum Kaffeetrinken in freier Natur auf dem Pappelhof dankbar an. Leider war wenig Zeit zum Rasten, denn die Probe der Chöre Isny, Hennersdorf und Schmiedeberg an Otto’s Eck war auf Plakaten angekündigt worden.Die drei Chöre machten sich untereinander bekannt, sortierten die Stimmen und Noten, um dann etwas verspätet mit der Probe für den Gottesdienst am Sonntag zu beginnen. Etwa 65 Zuschauer hatten sich bei herrlichem Wetter auf den Bänken rund um Otto’s Eck versammelt. Es war interessant zu erleben, wieviel Fleiß und Mühe doch dahinter steckt, bevor die etwa 30 Bläser einheitlich und miteinander musizierten.Nach der anstrengenden Probe gab es für alle herzhaften Kesselgulasch. Brot, Fettbemmen und Melonen wurden von Bläserfamilien bereitgestellt. Maik Biber, der die Gäste zu Beginn auch begrüßt hatte, führte sie zum abendlichen Rundgang durch den Park und erläuterte dessen Geschichte.Inzwischen wurden Feuerkörbe aufgestellt und Teelichter bis hoch in den Turm verteilt. Zur herrlichen Abendstimmung trug auch der urige Busfahrer aus dem Allgäu mit seinem Alphorn bei.Zufrieden mit dem Tag suchten alle wieder ihre Quartiere auf.Am Sonntag traf man sich in der vollbesetzten Schmiedeberger Kirche wieder. Jeder, der wollte, konnte hören, dass sich das Proben gelohnt hatte. Wunderbar wurde der Gottesdienst, gehalten von Pfarrer Lorenz, vom großen Posaunenchor umrahmt.Danach hieß es Abschied nehmen. Freundschaften entstanden und man versprach, sich gegenseitig zu besuchen.Die Gäste winkten aus ihrem Bus und sangen laut: „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus...“.
Ein herzliches “Dankeschön” an alle fleißigen Helfer, die dafür sorgten, dass die Allgäuer und wir Sachsen so ein herrliches Wochenende miteinander erleben durften.
Gott sei Dank und Ehre!!!