Home    Rathaus    Wirtschaft    Bildung    Sport    Tourist    Vereine    Chronik    Impressum   
Veranstaltungen und News der Gemeinde Schmiedeberg
[ Login ]    [ Index ]    [ Archiv ]    [ Impressum ]
Bürgermeister K.-G. Schneider hielt zum Neujahresempfang

Sehr verehrte Damen und Herren Gewerbetreibende, Handwerker, Selbständige, sehr verehrte Vereinsvorstände, Gemeinderäte, Ortsvorsteher und ehrenamtlich Tätige,


seien Sie mir alle herzlich willkommen, hier in der Aula unserer Grundschule zum Neujahrsempfang 2006. Ich hoffe, dass Sie alle gesund und munter ins Neue Jahr gerutscht sind. Ganz besonders begrüße ich unseren Ehrenbürger, Herrn Dietrich Haselwander, dem wir an dieser Stelle nochmals herzlich zur Auszeichnung mit dem „Weißeritztaler“ gratulieren. Ebenso herzlich begrüße ich den Bürgermeister i.R., Herrn Manfred Mirowsky, in unserer Mitte.

Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere, die Zeit vergeht und wieder ist ein neues Jahr angebrochen. Die bekannten, eigenen Probleme indes, sie hängen uns beharrlich an den Fersen. Keiner sagt: Alles Schnee von gestern, jetzt fangen wir von vorn an. Nein, alles bleibt beim alten: In der Schule sind die Zensuren über Nacht nicht besser geworden, im Geschäft gibt es auch nicht mehr Kunden, meine Verbindlichkeiten hat über den Jahreswechsel keiner bezahlt, in meinem Körper zwickt es da und zwackt es dort und trotzdem sind alle wieder voller Hoffnung auf ein besseres Jahr.
Die Hoffnung ist begründet, ich sag’ auch gleich warum. Im Dezember waren wir zu einer kleinen Weihnachtsfeier im Schloss Wesenstein. Von der Dame, die uns durch das Schloss führte, bekam ich eine vergoldete Nuss als Souvenir und Glücksbringer geschenkt, die ich zu Silvester öffnen sollte. Wenn die Nuss voll sei, werde es ein gutes Jahr, wenn der Inhalt verkümmert und faul ist, müsse man sich das ganze Jahr abrackern. Ich kann Ihnen sagen, meine Nuss war gut gefüllt. Die Schlussfolgerung lautet, wenn ich als Bürgermeister eine so volle Nuss bekam, kann es für die Gemeinde nur ein gutes Jahr werden. Nun, die nächsten 12 Monate werden es zeigen. Das ist natürlich scherzhaft gemeint, denn es liegt bestimmt nicht in meinem Bestreben und Ihrem Sinn, dass wir uns in unserer Arbeit auf Glücksbringer verlassen. Aber der Hoffnung auf eine gute Entwicklung, ob in der Gemeinde, in Ihren Unternehmen wie auch in den Einrichtungen und Vereinen, kann man doch Ausdruck geben. Ein bisschen sind wir doch alle Optimisten oder sollten es zumindest sein. Die Voraussetzungen für eine Entwicklung sind recht positiv. Die Gemeinde hat sich nach dem Hochwasser gut erholt. Die Infrastruktur hat sich wesentlich verbessert. Bis auf wenige Restarbeiten werden wir in diesem Jahr den Wiederaufbau abschließen können. Die Belastungen aus dem Wiederaufbau mit Baulärm, Ampeln, Staus, Dreck und Behinderungen werden zurückgehen und gehören bald der Vergangenheit an.

Der Hochwasserschutz hat sich enorm verbessert und am weiteren Ausbau dieses Systems wird geplant und gearbeitet. Breitere Fluss- und Bachläufe, Stützmauern und Rückhaltebecken sichern einen höheren Schutz. Verbesserte Kommunikationswege und Sirenenanlagen sichern eine frühzeitige Information für Bürger und Betriebe. Die Probleme der Bundesstraße werden endlich aktiver angegangen. Lösungen und Bemühungen werden sichtbarer und letztendlich soll mit der Öffnung der A 17 die B 170 vom Transitverkehr entlastet werden. Unsere Gemeinde wird damit auch wieder als Wohnstandort und für den Tourismus mit der Nähe zu Dresden attraktiver.

Die neue Bundesregierung müht sich um Reformen, die Wirtschaftsprognosen sind positiv, deshalb ist unser Optimismus nicht unbegründet. Ich hoffe und wünsche Ihnen allen, dass sich dieser Trend auch in Ihren Unternehmungen, in Ihren Geschäften und Tätigkeitsfeldern manifestiert und sichtbar wird. Dazu wünsche ich Ihnen Gesundheit, Kraft und ein gutes Gelingen.

Den ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen und in den gesellschaftlichen Gremien unserer Gemeinde möchte ich ebenfalls herzlich danken für ihr stetiges Bemühen um Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung und um das Wohl der Allgemeinheit. Ob im gesellschaftlichen, sportlichen, im musischen, sozialen oder künstlerischen Bereich, überall sind viele Freiwillige emsig tätig, um Pflichtaufgaben wie bei der Feuerwehr oder anderweitige Bedürfnisse zu befriedigen. Allen sage ich von hier herzlich Danke!

Wir können in der Gesamtgemeinde Schmiedeberg auf gute Voraussetzungen zurückgreifen. Im neuen Stadion, in der neuen Sporthalle oder in den Dorfgemeinschaftseinrichtun-gen und Jugendklubs gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitbetätigung. Der Gemeinde geht es gut, aber auch nicht so gut, dass wir das alles ohne jegliche Kosten zur Nutzung bereitstellen können. Hier gilt es gemeinsam eine verträgliche Lösung zu finden. In jedem Fall möchte die Gemeinde dieses Engagement im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Mittel weiterhin fördern und unterstützen. Übermitteln Sie bitte allen Mitgliedern in den verschiedenen Vereinen und Gremien die herzlichen Grüße und beste Wünsche fürs neue Jahr. Ich wünsche Ihnen persönlich Gesundheit, Schaffenskraft und Freude im Ehrenamt.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wie jedes Jahr wollen wir zum Neujahrsempfang einige verdiente Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde ehren. Alle, die hier zum Neujahrsempfang ausgezeichnet werden, haben ein außergewöhnliches Engagement gezeigt. Im Verein, im Ehrenamt und im Unternehmen haben sie Hervorragendes geleistet. Dafür möchte ich Ihnen danken.


Ehrungen zum Neujahrsempfang 2006

Frau Ruth Wagner
Frau Wagner ist Mitglied im gemischten Chor Schmiedeberg und langjährige Kassiererin. Sie ist eine sehr zuverlässige Mitstreiterin im Chor, die sich mit ihrer Arbeit im Verein Achtung und Anerkennung erworben hat. Wir danken Frau Wagner mit dieser Ehrenurkunde für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken

Frau Regina Greif
Frau Greif wurde zur Weihnachtsfeier der Gemeinde aus dem Kreis der Helfer und Mitstreiter in der Volkssolidarität Schmiedeberg verabschiedet. Sie hat viele Jahre im Seniorenrat mitgearbeitet, hat Tanznachmittage organisiert und sie war Gründungsmitglied der Volkssolidarität. Mit 81 Jahren hat sie nun den Staffelstab an Jüngere übergeben. Wir wollen Sie heute mit der Ehrenurkunde des Bürgermeisters auszeichnen und so unsere Wertschätzung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zum Ausdruck bringen.

Frau Johanna Espig
Für Johanna Espig gilt das Gesagte gleichermaßen. Sie hat maßgeblichen Anteil daran, dass diese wichtige Arbeit zur Betreuung unserer älteren Bürger kontinuierlich durchgeführt wird. Schon zu DDR-Zeiten arbeitete sie im Vorstand der VS aktiv mit. Seit vielen Jahren organisiert sie die Geburtstagsfeiern des Monats, die von den Senioren immer gern besucht werden. Sie sucht sehr liebevoll interessante Tagesfahrten für die Senioren aus. Die Rentnernachmittage bereichert sie mit Gedichten, Liedchen und Erzählungen. Im Februar feiert sie ihren 85. Geburtstag. Das hält sie aber nicht davon ab, auch weiterhin aktiv in und für die Gemeinschaft tätig zu sein. Wir bedanken uns bei ihr für diese langjährige hervorragende ehrenamtliche Arbeit mit der Ehrenurkunde des Bürgermeisters und wünschen weiterhin beste Gesundheit .

Frau Daniela Steinigen
Frau Steinigen erhält die Ehrenurkunde des Bürgermeisters für ihre engagierte Arbeit im Sportverein Hennersdorf. Sie ist die Vorsitzende, bei der alle Fäden zusammenlaufen. Sie leistet gerade im Kinder und Jugendbereich eine hervorragende Arbeit. Unter ihrer Leitung entstehen alljährlich zu den Dorffesten, beim Maibaumstellen und anderen dörflichen Höhepunkten Tanzszenen oder getanzte Geschichten, die Jung und Alt begeistern. Die Choreographien zeichnen sich dabei durch Witz und Charme aus, der über die Kinder das Publikum erreicht. Wir sagen: „Mach weiter so!“ und wünschen dazu viel Erfolg.

Herr Heiko Franz
Heiko Franz ist langjähriger Vorsitzender der früheren AWG, nun- mehr Wohnungsgenossenschaft Schmiedeberg e.G. Im fünfzigsten Jahr des Bestehens der Genossenschaft kann er auf stattliche 30 Jahre erfolgreiche Tätigkeit der Genossenschaft unter seiner Leitung zurückblicken. Sanierte Wohnungen, zufriedene Mieter bei steigendem Wohnkomfort zeichnen diesen erfolgreichen Weg. Ich bin der Bitte des Vorstandes gern nachgekommen, die Herrn Franz für sein unermüdliches Wirken zur Auszeichnung mit der Ehrenurkunde vorgeschlagen haben. Wir gratulieren recht herzlich. Die Gemeinde und die Genossenschaft danken Heiko Frank mit der Ehrenurkunde und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Frau Angelika Herber und Frau Monika Komar
Beide sind sozial und karitativ tätig, beide leiten sie jeweils einen Pflegedienst, zum einen als Einrichtung der Diakonie und zum anderen als privatwirtschaftlich betriebene Pflegeeinrichtung. Sie sorgen dafür, dass kranke und pflegebedürftige Menschen in unserer Gemeinde eine würdevolles, behütetes Dasein führen und darüber hinaus auch noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Über hauswirtschaftliche Hilfen bis zur Vollzeitpflege reicht die Betreuungspalette. Zusätzlich werden Veranstaltungen angeboten, von der Faschingsfeier, über Vorträge bis zum betreuten Pflegeurlaub. Viele schwerkranke Mitbürger sind auf diese Hilfen angewiesen. Mit der Ehrenurkunde des Bürgermeisters wird diese verantwortungsvolle Arbeit gewürdigt. Wir gratulieren dazu und wünschen auch zukünftig viel Erfolg und immer zufriedene Patienten.
Ich gratuliere allen Ausgezeichneten recht herzlich.



Der Bürgermeister berichtet zum Neujahrsempfang
über seine Sri Lanka-Reise

Liebe Freunde,
ich stehe noch ganz unter dem Eindruck meiner Reise nach Sri Lanka. Wie Sie wissen, habe ich gemeinsam mit Herrn Haselwander und unserem Freund Pfarrer Elmar Funk sowie dem Unternehmer Herr Wolfgang Sauer aus Kirchheimbolanden diese Reise gemacht, um einmal zu sehen, was aus unseren Spendengeldern geworden ist. Viele von Ihnen haben nach der Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr auch gespendet, um den Betroffenen zu helfen. In meiner vorjährigen Rede zum Neujahrsempfang konnte ich von den zahlreichen Spendern aus unserer Gemeinde berichten. Ich kann Ihnen heute sagen, dass diese Spenden wirklich sinnvoll und hilfreich dort angekommen sind und zweckentsprechend eingesetzt werden. Viele unvergessliche Eindrücke habe ich mitgebracht.

Die Jayawickreme Foundation ist eine private Stiftung, die staatlich geprüft viele soziale Projekte in Sri Lanka betreut. Wir konnten uns davon überzeugen. In vielen Gesprächen zu diesen Projekten und auch in persönlichen Begegnungen mit den Betroffenen ist eine Vertrauensbasis entstanden, die uns bewegt hat aufgrund des vielen Bedarfes weitere Hilfsprojekte zu unterstützen.

Wir haben dort, außer dem bereits begonnenen Hilfsprojekt, 16 neue Häuser für Betroffene im 100-m-Bereich von der Uferlinie, u. a. auch eine Schule ca. 8 km im Landesinneren besucht. Dort werden rund 630 Schüler aus dem Umland unterrichtet. Aufgrund von fehlenden Klassenzimmern werden die Kinder zum Teil in Bretterbuden mit Palmdächern unterrichtet. Der Staat hat kein Geld für bauliche Erweiterungen. So sind die örtlich Verantwortlichen auf fremde Hilfe angewiesen. Während dieses Besuches ist die Idee entstanden, dieses Projekt der baulichen Erweiterung zu unterstützen. Eine Baugenehmigung ist vorhanden und auch unsere Freunde aus dem Donnersberglandkreis waren davon angetan und möchten hier mitwirken. Es wurde bei der Foundation ein Hilfskonto eingerichtet und erste Spenden übergeben. Da es sich um eine gemeinsame Hilfsaktion zwischen Kirchheimbolanden und Schmiedeberg handelt, wurde ein neuer verbindender Name geboren. Unter dem optimistischen, aktionsgeladenen Namen „Donnerschmie-de“ soll dieses Projekt unterstützt werden.

Frau Loos von der Jayawickreme Foundation erläuterte uns, wie wichtig die schulische Bildung der Kinder ist, damit sie das notwendige Rüstzeug fürs Leben erhalten. Dazu gehört unbedingt das Erlernen der englischen Sprache. Nur dies sichert nachhaltig eine unabhängige Lebensentwicklung auf Sri Lanka. Neben der obligatorischen singa-lesischen Schulbildung bietet deshalb die Foundation in ihren Räumlichkeiten kostenfreien erweiterten Englischunterricht an. Wir konnten dies miterleben. Für uns war auch beeindruckend, wie aufmerksam und wissbegierig die Kinder im Nachmittagsunterricht nach der normalen Schule diese Möglichkeiten wahrgenommen haben.

Bürgermeister K.-G. Schneider
Eingereicht in News von Gemeindeamt am Freitag, 10. Februar 2006
 vorheriger/nächster Artikel 
delicious  add2del.icio.us
 

Um Spam vorzubeugen geben Sie bitte den nebenstehenden Code hier ein: (Sollte der Code nicht lesbar sein, können Sie HIER die Seite neu laden)
:-) ;) :cheesy: :D :cool: :zzz: :angry: :cry: :finger: :gaehn: :razz: :rolleyes:
:sad: :shocked: :uhoh: :vogel: :wand :gun: :motz: :confuse: :type:
Themen
««   «    November 2008    »   »»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
.:..:..:..:..:.01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
Blog : Stats
  • Posts: 334
  • Kategorien: 5
  • Kommentare: 1
Ältere Artikel
   Heimat und Wald von Carl-Heinz Herrmann
   Goldene Fackel für Jugendliche im Ehrenamt 22. August 2008
   Live-OPEN AIR Lindenhof Ulberndorf am 30. August 2008
   Veranstaltungen des Seniorenrates der Volkssolidarität Schmiedeberg
   Traditionellen Schützenfest am 2. August 2008
   Herzliche Einladung zum Dorffest Dönschten
   Unser Straßenfest war wieder ein voller Erfolg
   Besuch von EUFALCA im Kindergarten Pusteblume in Obercarsdorf
   Der „Alte“ geht …
   Herzlicher Glückwunsch unserem neuen Bürgermeister Volkmar Kaupert
Zufallsartikel
Hennersdorfer Weihnachtsmarkt - Sonntag, 9. Dezember (Veranstaltungen)
Optimiert für Mozilla Firefox Browser
generiert in 0,35320091 Sek
10 Querys


RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und findenRSS Verzeichnis auf rss-nachrichten.de
[ ⇑⇑ ]
 
Powered by eXpBlog Version 0.3.3
© 2005, 2006 www.expblog.de
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits