Empfohlenen Ausrüstung: knöchelhohe Wanderschuhe, dem Wetter angepaßte Kleidung, Karte oder Wanderführer, ausreichend Tourenproviant bzw. Einkehrmöglichkeiten einplanen, Personalausweis bei Grenzübertritt in die Tschechische Republik.
Diese stellt nur eine kleine Auswahl der Wandermöglichkeiten in der Sächsischen Schweiz dar. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Gastgeber oder aus Wanderführern. An dieser Stelle sei der Rother Wanderführer Elbsandsteingebirge besonders erwähnt.
Dass der Drahtesel durchaus eine lohnende Alternative für pflastermüde Städter darstellt, ist wohl für keinen mehr ein grosses Geheimnis. Und ganz sicher ist es auch die umweltfreundlichere Alternative gegen über dem Auto ... zumindest, wenn sich die RadlerInnen an´s Wegegebot halten.
Besonders beliebt sind Touren auf dem gut ausgebauten und mit dem blauen "e" gekennzeichneten Elberadweg, der von Prag bis nach Cuxhaven führt. Das Teilstück in der Sächsischen Schweiz gehört sicher zu den spektakulärsten Abschnitten. Es geht jederzeit direkt am Wasser entlang mit atemberaubendem Blick auf die faszinierenden Sandsteinformationen. Immer wieder bieten sich Möglichkeiten, auf abzweigenden Routen auch das Hinterland zu erkunden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Abstecher zur Burg Stolpen oder einem Streifzug durch den südlichen Teil der Sächsischen Schweiz? Wir halten verschiedene Vorschläge für Sie bereit. Ab und zu sind zwar einige Anstiege zu meistern und manchmal ist die Streckenbeschaffenheit eher rustikal. Aber die Anstrengungen werden mit fantastischen Aussichten und herrlichen Abfahrten belohnt. Wenn Ihr Rad nicht mit ins Reisegepäck passt, ist dies kein Problem. Leihen Sie sich einfach eins bei unseren Anbietern. Wer mit dem eigenen Drahtesel anreist, dem bietet die Deutsche Bahn Sonderangebote und den direkten Transfer in Ihre Ferienregion. So ist man bei längeren Touren nicht darauf angewiesen, an den Ausgangspunkt zurück zu kehren. Die Plätze in den Zügen sind allerdings begrenzt, daher empfiehlt sich eine Platzreservierung besonders in den Sommermonaten
Aus dem Meer der Kreidezeit wurde die romantische Landschaft des Elbsandsteingebirges. Und Caspar David Friedrich war schon 200 Jahre vor Ihnen da. Wann kommen Sie? Romantik ist noch. Meer ist nicht mehr. Zwischen mächtigen Tafelbergen und bizarren Felsnadeln mäandert die Elbe friedlich dahin. Deren Nebenflüsse sprudeln kristallklar in stillen Klammen und canyonartigen Tälern. Lachs, Fischotter oder ...
... ist eine wohlgemeinte Empfehlung für Besucher unseres Nationalparks. Noch besser ist es, gleich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Blechlawinen in den engen Talstrassen vermiesen auch mehr oder weniger CO-2 - und Kohlenwasserstoffresistenten Grossstädtern das Naturerlebnis. Sogar die gelbe Strassenbahn im Nationalpark fährt gebührend umweltschonend, wird diese "Elektrische" doch zu 40 % von Solarenergie angetrieben ... Auf rund 92 Quadratkilometern spielt im Nationalpark die Natur die erste Geige. Der Mensch ist hier bei der Natur zu Gast. Die gesamte Nationalparkregion als Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich beiderseits der Elbe über 368 km2. Und seit Mai 2000 sind grosse Teile der angrenzenden Böhmischen Schweiz ebenfalls mit dem Status eines Nationalparks versehen, so dass die Natur nun ein politische Grenzen ignorierendes Areal von mehr als 200 km2 in Form eines grenzüberschreitenden Nationalparks zur Verfügung hat. Die Schönheit der Landschaft und die Vielseitigkeit der Natur im Park dürften nicht nur Öko-Freaks faszinieren. Für Begegnungen mit Fischottern, Gemsen, Falken oder gar Luchs braucht es vor allem Geduld, Ruhe und eine gehörige Portion Glück, denn der Park ist kein Streichel-Zoo. Gut markierte Wander- und Radwanderwege führen auch grenzüberschreitend durch den Park. Das Wegegebot darf nicht missachtet werden. Wandern kann man auch mit den Rangern der Nationalparkwacht, und Kletterer sind im Nationalpark (ausser an einigen wenigen Felsen aus Artenschutzgründen) auch nicht ausgesperrt.
Weitere Infos unter www-saechsische-schweiz.de
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Sächsische Schweiz zum Greifen nahe - oder einfach mal die Wände hoch...
Klettern ist sicherlich eine der natürlichsten Sportarten, und eine, die
Menschen jeden Alters ausführen können. Die unvergleichlich schöne Landschaft
des Elbsandsteingebirges bietet dem Klettersportler sowohl atemberaubende
Kulisse als auch Herausforderungen - gute Gründe, hier einmal selbst "Hand
anzulegen". Angesichts der bizarren, felsigen Vielfalt des Sandsteins ist wohl
auch für das "Kletterpublikum" leichter nachzuvollziehen, dass Klettern nicht
nur heisst, Schwierigkeiten zu überwinden, sondern durchaus etwas mit Genuss zu
tun hat, etwa wegen dieses einzigartigen Naturerlebnisses, das es in keiner
Kletterhalle gibt.
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